Wer suchet, der findet.......irgendwas

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Was macht man bloß in den endlos langen und dann auch noch verregneten Sommerferien, wenn kein Gig absehbar ist, alle Zechgenossen und Bandkumpanen ihrer geregelten Arbeit nachgehen und man allein lange Nächte vor dem heimischen Computer fristen muss?

 

Nachdem ich mich dabei ertappt hatte, mir in einem Chatroom zwei Nicknames anzulegen, um mit mir selbst über Shane MacGowans bedenklichen Gesundheitszustand zu diskutieren, kam mir die großartige Idee, mal wieder der Click-Statistik dieser Homepage einen Besuch abzustatten! Auf dieser durchaus informativen Seite werden alle Clicks und Suchbegriffe angezeigt, die Menschen aus aller Welt auf unsere Homepage führen. In der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen....
Doch kaum eingeloggt, musste ich dort der traurigen Wahrheit ins erbarmungslose Auge blicken: Nahezu niemand auf diesem großen, endlos weiten Planeten sucht nach einer „Irish-Folk-Rock-Band“ mit dem Namen „Rabies“.

Die Suchbegriffskombinationen "Tollwut / Virus", „Hermann / Kümmerlehn“, und "Dingle / Dolphins" hingegen lagen ganz weit vorne. Warum um alles in der Welt haben wir, statt eine Band zu gründen, nicht ein medizinisches Labor, einen Pfahlhocker-Park oder einen Fischimbiss aufgemacht?

Aber etwas Gutes kann man der Statistik immerhin doch entnehmen...

  1. Schlauti, der den „Tipperary-Song“ seit langer Zeit schon aus tiefster Seele verabscheut, ist nun mehrheitlich überstimmt, da er als Suchbegriff immerhin an vierter Stelle lag.
  2. „Sebastian“ kann sich rühmen, der gefragteste Mann unserer Band zu sein: Sein Vorname (gepaart mit dem Begriff „Limerick“) war Platz fünf der Suchstatistik.
  3. Wir werden unserem großen Idol aus alten Tagen scheinbar immer ähnlicher! Das nette Begriffspaar „Shane Mac Gowan / Whiskey“ (ist das nicht ein und dasselbe?) landete auf Rang sechs!

 Weitaus interessanter jedoch ist die Tatsache, dass sogar jemand unter den Begriffen "spongebob / schwammkopf / akkorde" den Weg zu uns fand. Das könnte durchaus daran liegen, dass wir mittlerweile - ganz entsprechend unserem Alter und der Lautstärke im Proberaum - allesamt zu "tauben Nüsschen" mutiert sind, wie es in Spongebobs schönem Song bekanntlich heißt...

Wie jemand jedoch durch den Suchbegriff "Motortitts" bei uns gelandet sein kann, entzieht sich mir jeglicher Kenntnis...und ebenso eigenartig muten die vier aus Indonesien stammenden Suchanfragen mit dem Wortlaut „virus, dolphins, gates of hell“ an….droht da etwa eine neue, weltweite Tierseuche?

Wie dem auch sei: Wer suchet, der findet….wenn auch nicht das, wonach er eigentlich gesucht hat.....gut für uns!

meint Paddy