| Zauber der Insel |
| Geschrieben von Cocktail | |
| Mittwoch, 11 April 2001 | |
Die Rabies zelebrieren Irish Folk mit Klassikern und eigenem StilIhre Musik klingt nach saftigen Wiesen und urigen Pubs, romantischen Gefühlen und deftigem Humor. Die sechs "Rabies" haben sich dem Klang der grünen Insel verschrieben. Jetzt zieht es die Irish-Folk-Formation aus dem Vest in die Berge. In Rothenthurm bei Luzern gastiert das Sextett am 20. April auf der Irish Party, bei der sich drei internationale Folkbands vorstellen. Für die "Rabies" ist dies der erste internationale Auftritt. Karsten Fechner (Gesang, Tin Whistle und Akkordeon), Denis Wildschütz (Gesang, Mandoline, Gitarre), Stefan Schlautmann (Gesang, Blues Harp), Michael Meinders (Bass), Sebastian Gerdes (Gitarre) und Frank Peter (Schlagzeug) bilden die aktuelle Besetzung der Band, die sich vor sieben Jahren beim Urlaub in Irland gründete. Mit ihrem ersten Song "Kenny" landeten die Pogues-Fans Denis, Karsten und Stefan in der Rochelle-School zu Cork einen echten "Insider-Hit". Ein Name für das junge Band-Pflänzchen war schnell gefunden. Auf ihrer Reise fielen den Deutschen zahlreiche Tollwut-Warnschilder mit der Aufschrift "It's this easy to pick up rabies" ins Auge. Vom Folk-Virus voll infiziert kehrten die frisch gebackenen Rabies nach Deutschland zurück. Zu Weihnachten gaben sie ihr Debut auf der Recklinghäuser Konzertbühne, von da an spielten sie regelmäßig vor Publikum. Ein Auftritt beim Hertener Folkfestival und die Mitwirkung beim CD-Sampler "Kreisteil" sorgten dafür, dass die Rabies in der Region ein Begriff für hervorragende Folkmusik wurden. Mit sentimentalen Balladen, stimmungsvollen Pogues-Covers und authentisch klingenden Eigenkompositionen eroberten sie ihr Publikum von Herford bis Wolfenbüttel. Erfahren sind die Musiker inzwischen nicht nur auf der Bühne. Rund ein Drittel ihres Repertoires bestreiten sie heute mit eigenen Stücken. Denis Wildschütz und Karsten Fechner greifen immer öfter zur Feder und schneidern den Rabies neue Songs mit frischen Beats auf den Leib. Wer die schs "Iren" aus dem Vest nicht live erleben kann, bekommt auf der ersten CD einen Eindruck vom musikalischen Potenzial des Sextetts. Vier Stücke sind auf dem Mini-Album "Old Snyver" zu hören, davon zwei eigene Kompositionen. Jede Menge Informationen über die Band plus musikalische Kostproben gibt es übrigens auch im Internet. Das World Wide Web nutzen die Rabies aber nicht nur, um Werbung für sich selbst zu machen, sondern auch um Kontakte zur internationalen Folk-Szene zu knüpfen. Professionell geht die Band jetzt auch ihr Bühnenmanagement an. Seit Anfang des Jahres zieht Tontechniker Andreas Belz im Hintergrund bei jedem Auftritt die Strippen. Live gibt es die Rabies in der Region erst wieder am 5. Mai, wenn sie in Mülheim zur "Globalista-Party" des WDR aufspielen. Jederzeit trifft man die sechs aber im Internet unter www.rabies-online.de. |

