| 40 000 Besucher werden zum Folkfestival erwartet |
| Geschrieben von Recklinghäuser Zeitung | |
| Donnerstag, 03 Juli 1997 | |
Größte Veranstaltung dieser Art im Ruhrgebiet findet am kommenden Wochenende im Schloßpark der Stadt Herten stattHERTEN. Am nächsten Wochenende, 5. und 6. Juli, steht der Hertener Schloßpark ganz im Zeichen des 21. Internationalen Folkfestivals. Mehr als 40 000 Besucher werden von den Organisatoren zu dieser eintrittsfreien Veranstaltung erwartet, die mittlerweile die größte ihrer Art im Ruhrgebiet ist. Bislang haben hier schon mehr als 120 Bands aus 25 Nationen ihr Können unter Beweis gestellt. Der Startschuß für den African Special Day fällt am Samstag um 15 Uhr. Mit Boba, Banango, Bamemi Sango Ya Jesu und Radio Ethiopia spielen bis 22 Uhr Bands, deren Repertoire traditionelle und moderne afrikanische Musik umfaßt. Klänge spanischer Herkunft eröffnen den Folk im Schloßpark am Sonntag um elf Uhr mit der Recklinghäuser Gruppe Eau de Vie. Der Sänger Seoirse O Dochartaigh bringt Irland ins Spiel, während Trance Mission australische Elemente verarbeitet. Auf der Hauptbühne warten außerdem noch An Erminig, Oimbo und Menino mit Darbietungen bretonischer, afrikanischer beziehungsweise brasilianischer Prägung auf den Zuschauer. Höhepunkt und Abschluß ist um 20.30 Uhr der Auftritt von Hands on the Wheel, die schon mit Bob Dylan, Huey Lewis und Nils Lofgren auf der Bühne standen. Erstmalig spielt sich das Nachmittagsgeschehen auch noch auf zwei zusätzlichen Bühnen mit eigenem musikalischen Schwerpunkt ab. Auf der Biergartenbühne im hinteren Teil des Schloßparks wird zwischen 14 und 20 Uhr regionaler Rock geboten. Mit den Rabies, die sich auf Irish Folk mit Rock- und Punkrhythmen spezialisiert haben, ist hier eine zweite Recklinghäuser Band am Start. Die neu errichtete Café-Bühne auf der sogenannten Barock-Wiese spricht eher folkig-ruhige Geschmäcker an. Beginn ist hier um 14.30 Uhr mit einer Akkordeon-Darbietung von Ulrike Dangendorf. Außerdem stehen der Gitarrist Michael Völkl im Programm sowie Neil Grant und Martin Ahrndt als Vertreter englischer Folkmusik. cli |

